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Programm 2022

In diesem Jahr veranstalten wir das Passionssingen mit dem Salzburger Musikverein und dem Kirchenchor Weißkirchen in der Pfarrkirche Weißkirchen.

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„In paradisum“

 

Die Geschehnisse um Jesu Tod haben die Welt geprägt wie kaum ein anderes Ereignis. Es ist faszinierend, wie diese Geschichte auch nach über 2000 Jahren zu fesseln und berühren vermag.

Seit nunmehr fast 15 Jahren betrachtet das Salzburger Passionssingen die Leidensgeschichte Jesu aus verschiedensten Blickwinkeln.

Gedanken:

Die Protagonisten des diesjährigen Passionssingens sind in der Bibel nur am Rande erwähnt, erst in apokryphen Schriften erhalten sie Namen:

Dismas und Gesmas, die beiden Schächer, die links und rechts mit Jesus gekreuzigt werden. Jeweils ein Satz ist von ihnen überliefert, und diese drei Sätze haben es in sich, durch sie wird Dismas von vielen unbemerkt zum ersten Heiligen des christlichen Glaubens.

Und obwohl sonst über sie wenig bekannt ist, lässt sich die Passion aus ihrem Blickwinkel besonders spannend betrachten: Wer waren sie? Die Tatsache, dass sie gekreuzigt wurden, lässt für die beiden „Leidensgenossen Jesu“ auf schwerwiegende Verbrechen schließen – öffentlich hingerichtet wurden Aufständische, Rebellenführer und dergleichen. Gab es zuvor eine Verbindung zu Jesus? Der eine kämpft gegen sein Schicksal an, kann es nur schwer akzeptieren und sucht die Schuld woanders, der andere fügt sich und versucht das beste aus seiner misslichen Lage zu machen. Beschreibt dies nicht „zwei Seelen in einer Brust“, die uns tagtäglich begegnen und beschäftigen – einmal mehr in die eine, dann wieder in die andere Richtung?

Auch der römische Hauptmann erfährt eine grundlegende Wandlung. Longinus wird er später genannt und soll durch die Kreuzigung zum Glauben an Jesus gekommen sein. Von da wurde er angeblich zu einem der ersten christlichen Missionare.

 

Zur Handlung:

Gismas und Gesmas, die beiden jüdischen Rebellen sind nach einem missglückten Anschlag auf die Römer auf der Flucht und tauchen in Jesu Gefolgschaft unter. Dabei erleben sie den von seinen Jüngern lang ersehnten Einzug in Jerusalem. Dismas fühlt sich in Jesu Gefolgschaft wohl, besonders Lydia hat es ihm angetan. Er ist von Jesus und dessen gewaltfreien „Revolution“ begeistert, während Gesmas davon unberührt bleibt und aus Jerusalem fliehen will.

Pilatus wird von Kaiphas gewarnt – er vermutet, dass sich die seit dem Anschlag gesuchten Revolutionäre in Jesu Gefolgschaft befinden. Nach anfänglichem Zögern beschließt Pilatus, seinen engsten Vertrauten, Hauptmann Longinus, mit der Observierung Jesu zu betrauen. Tatsächlich finden sie die Vermutung von Kaiphas bestätigt. Es kommt zur Verhaftung, das Schicksal der beiden Verbrecher hängt nun vom Prozess gegen Jesu ab. Lydia und andere Anhänger Jesu versuchen Jesus und Dismas frei zu bekommen, und obwohl auch der Hauptmann immer mehr die Faszination spürt, die von Jesu ausgeht, nimmt die biblische Geschichte mit ihren grausamen Wendungen – Prozess, Geißelung, Kreuzweg – seinen Lauf …

 

Zur Musik:

Auch für das neue Passionssingen aus der Feder von Josef Radauer gibt es die typische Mischung aus alten berührenden Volksliedern und Werken großer Meister. Dabei werden „Tilge Höchster meine Schuld“ aus der Kantate BWV 1083, für das Joh. S. Bach das “Stabat mater“ von Giov. B. Pergolesi herangezogen hat und „Il paradisum“ aus dem Requiem von Gabriel Faure sicherlich emotionale Höhepunkte. Volksmusikalisch werden neben bekannten Liedern wie „Still o Himmel“ oder „O Traurigkeit“ auch wieder einige Neuentdeckungen bzw. Neufassungen zu hören sein.

Diese werden in bewährter Weise vom Salzburger Dreigesang, den neuformierten RupertiSängern und den Kirchenchören aus Kuchl. Weisskirchen und St. Gilgen gesungen. Mit den stimmigen Weisen der Pongauer Bläser und mit den Klängen des in der Reisernachfolge stehenden RadauerEnsembles ist eine überaus abwechslungsreiche musikalische Gestaltung garantiert.

Neben den Passions-Urgesteinen Willi Pilz als Pilatus und Alfred Kröll als Longinus, sind heuer erstmals Mitglieder des Salzburger Dreigesanges und der RupertiSänger in Hauptrollen zu erleben. Im besonders zentralen Rollen: Leni Schwaighofer als Lydia und Johannes Forster als Dismas.

Mitwirkende

 

Helene Widauer, Leni Schwaighofer, Wolfgang Busch, Johannes Forster, Alfred Kröll,  Ernst Meixner, Willi Pilz, Rupert Reindl

Salzburger Dreigesang, Ruperti Viergesang, Pongauer Bläser, Radauer Ensemble, NN (Orgel) 

Gesamtleitung: Josef Radauer

Kirchenchor Weißkirchen

Kirchenchor

Der Kirchenchor der r.k. Pfarre Weißkirchen kann über ein langes Vereinsleben zurückblicken. Die erste urkundliche Erwähnung weist auf das Jahr 1922 hin, sodass man von einer hundertjährigen Tradition sprechen kann.

 

Der Kirchenchor Weißkirchen mit seinen dzt. 27 Mitgliedern, gestaltet vorwiegend zahlreiche Messen und kirchliche Feiern mit seinen Auftritten mit und versucht dafür Sorge zu tragen, den Schatz der Kirchenmusik mit großer Sorgfalt zu wahren. Daneben werden auch auf Wunsch Begräbnisse, Hochzeiten aber auch weltliche Auftritte mitgestaltet.

 

Die musikalische Gesamtverantwortung obliegt unseren jungen Chorleiter, Herrn Dominic Garber, der seit Jahren auf Erfahrung, Ausbildung und Motivation bei den Wiener Sängerknaben zurückgreifen kann.

 

In einem Chor darf natürlich auch das Zwischenmenschliche nicht fehlen, denn nur gemeinsam ist man stark. Das Gesellige ist auch Bestandteil unserer Chorphilosophie, das auch bei Ausflügen, Geburtstagen, Cäcilia- oder Abschlussfeier freundschaftlich gepflegt wird.

 

Soziales Engagement bzw. Unterstützung von benachteiligten Familien ist auch Ausdruck dieser zwischenmenschlichen Komponente, sodass wir uns gerne in den Dienst dieser musikalischen Sache stellen.

Chorleiter: Dominic Garber

Ich wurde in Judenburg in der Steiermark geboren und bin mit Leidenschaft Chorleiter von derzeit drei Chören: Kirchenchor in Weißkirchen in der Steiermark (2016), Gesangsfabrik Judenburg (2019) und Kärntnerchor Judenburg (2021).

Kirchenchorleiter

Ich studiere Lehramt mit den Fächern Deutsch und Musikerziehung - Chorleitung als Hauptfach. Im Jahr 2016 nahm ich als Mitglied des Webern Kammerchores beim Internationalen Chorwettbewerb in Spittal an der Drau teil, wo wir den ersten Platz im Volksliedbewerb erreichen konnten. Seit einigen Jahren bin ich auch Mitglied der Choralschola der Wiener Hofmusikkapelle.

 

Seit frühester Kindheit ist die Musik ein fester Bestandteil meines Lebens. Mit sechs Jahren begann ich Klavier zu spielen und zu singen. Als Wiener Sängerknabe konnte ich die Welt bereisen und wertvolle musikalische Erfahrungen sammeln. Auch jetzt sind mein Bruder und ich noch eng mit dem Verein WSK durch die Arbeit in der Nachwuchsabteilung in Verbindung.

 

Ansonsten bin ich großer Motorsport-Fan und interessiere mich für alles was mit Autos zu tun hat.

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